Montag, 10. Dezember 2012

Ägyptisches Kabarett - Der "FUN"-damentalist

Unserer Jungend wird ja gerne vor geworfen, dass sie zu der „Spaß-Gesellschaft“ gehört und sonst nichts aus sich macht. Sie würde nur nach dem Motto leben – No risk, no fun! Diesem Titel haben sie jetzt aber verloren und zwar an die Ägypter. Die sind in Sachen „lustig sein“ ja wohl unschlagbar.

Also wenn ich das Wort Ägypten höre, dann breche ich ja fast zusammen vor lachen. Kann sich noch jemand an den alten Witz mit den, äh wie sagt man, den maximal pigmetnierten also farbigen Menschen beim Papst erinnern? Für die diejenigen, die den Witz nicht kennen: Unzählige Farbige haben beim Papst einen Wunsch frei. Alle wünschen sich, dass sie Weiß werden und der Papst erfüllt ihnen den Wunsch. Nur der letzte hat einen anderen Wunsch. Er wünscht sich, dass alle wieder Schwarz sind.

Der Witz ist nicht nur alt, sondern auch kein besonderer Brüller, wenn da jetzt nicht die Ägypter wären. In etwa genau das ist dort  nämlich passiert. Da demonstrierten Massen von Menschen monatelang gegen Mubarak und seine Regierung, für Freiheit und Demokratie und bringen es sogar fertig, dass der Diktator stürzt. Dann durften sie endlich frei und demokratisch wählen und wenn sucht sich dann die Mehrheit aus? Einen Mann von der Muslim Bruderschaft. Ich wiederhole, MUSLIM BRUDERSCHAFT! Na das war mal eine super Idee, bei dem Namen fallen einem ja sofort Worte wie Demokratie und Toleranz ein, insbesondere da man die Schwestern ja gleich mal unter den Teppich kehrt. Also wirklich, in Deutschland wählen wir doch auch keine Partei mit dem Namen „FDI - Freunde der Inquisition.“

Es tut mir ja leid liebe Ägypter, aber ihr seid wohl alle mit dem Arsch auf die Pyramidenspitze geknallt. Jetzt habt ihr solange gekämpft, dass ihr endlich Weiß werdet und dann kommt euer netter, von euch gewählte Mr. Mursi und sagt: „Ätsch, ich will dass ihr alle wieder Schwarz seit!“

Das schlimme ist, sie hätten es ja merken müssen, aber vor lauter Religionswahn der zu Demos und Gewalt gegen Amerika und Israel führt, haben sie doch glatt übersehen, dass der Feind eher in den eigenen Reihen zu finden ist und nicht in anderen Ländern. Blöd gelaufen. Ich würde mal behaupten, da habt ihr den Gag des Jahrhunderts geliefert und es ist noch nicht mal ¼ davon vorbei. Reife Leistung. Würde mal sagen, so werden Fundamentalisten zu „FUN“-damentalisten.

Berühmter ägyptischer Pharao und Kabarettist
Tut-Lach-En




Teuflische Weihnachten!

Es war einmal ein Weihnachtstag,
der beschaulich vor sich lag.
Die ruhige Zeit ist angebrochen,
man wird sich auch was schönes kochen.
In Kinderaugen Glanz schon lag,
auf Weihnachten freun sie sich arg.

Doch wie mans plant und wies so ist,
wirds doch einfach ziemlich trist.
Wie jedes Jahr nimmt mans in kauf
der Wahnsinn hat nun freien Lauf.
Ich glaub man kanns auch so erklären,
der Teufel wird wohl früh bescheren.

Der Baum zu groß oder zu klein,
passt nicht in den Ständer rein,
Die Lichterkette ging  das ganze Jahr,
nur heute nicht - das war ja klar.
Geistig, red mer ned drum rum,
legt Mann sich schon die Schlinge um.

Die Kinder schreien, die Frau die motzt,
die Katze auf dem Baumschmuck kotzt.
So nimmt der Wahnsinn seinen Lauf,
das erste Bier ist auch schon auf.
Der Baum, noch immer er nicht steht,
die Frau die Augen nur verdreht,
notiert sie sich in ihrm Kalender -
er kann nicht umgehen mit seinem Ständer.

Von ihrem Tiefschlag zornes rot,
wünscht er ihr jetzt nur noch den Tod
so stellt er in Gedanken fest,
mit Lichterketten sich auch töten lässt.
Ihr von hinten um den Hals gelegt
und zugezogen bis nichts mehr geht,
dann wäre das Genörgel aus
und endlich herrschte Ruh im Haus.

Die Frau sie wird nicht locker lassen,
und sich nun auch mit Mord befassen.
An der Christbaumspitze fänd sie gefallen,
und wird sich diese auch gleich krallen,
denkt sie doch nun - mit einer solchen,
lässt sich Mann ganz gut erdolchen.

Nur fünf Bier später und verschwitztem Hemd,
der Baum der steht, die Kette brennt.
Doch die Frau gibt keine Ruh,
jetzt trinkt er noch nen Schnaps dazu.
Anders kanns er nicht ertragen,
will er dem Mord doch noch entsagen.

Nach links, nach rechts den Baum gerückt
dann wird er endlich mal geschmückt,
doch eines hat er nicht bedacht,
wurd Rechnung ohne Katz gemacht.
Diese springt ihm froh und fein,
mit Anlauf in den Baum hinein.
Der Baum der fällt, die Katze faucht
den Rest vom Schnaps auf ex er braucht.

Die Kinder lachen, der Schmuck ist Schrott,
jetzt plant er gleich den dreifach Mord.
Der Gartenhexler her jetzt muss,
denn nun macht er endlich Schluss.
Kopf voran ins Mordgerät,
denn es ist schon ziemlich spät,
steckt er nun die ganze Sippe,
mit Beinen, Armen und Gerippe.

Fein hexeln hat sichs prima lassen,
so wird er nicht die Kirch verpassen.
Und im Glück stellt er noch fest,
das sich der Rest gut einfrieren lässt.
Zu der Methode kann man raten,
siehts dann doch aus wie Füll fürn Braten.

Mann und Katze lachen laut,
das Vieh das klingt wie Satans Braut.
Entspannt , erleichtert und erfrischt
den Schweiß sich von der Stirn er wischt
denn was Ohren nimmer hören,
ist Frau die tobt und Kinder stören.
Die Stille zieht ins Haus nun ein,
nun muss es ja besinnlich sein.
Ein Prost auf uns und diese Tat
ein Hoch auf diesen Weihnachtstag.